Olympische Spiele mit alten Treckern - die „Wilden Kolben“ in Aktion Quelle Westfälische Nachrichten
Seit 2006 besteht der Schlepperclub „Die Wilden Kolben“ in Schöppingen. „Wir haben zurzeit 26 Mitglieder und die Zahl ist steigend“, freut sich Heinrich Ribbers, der auf seinem Hof alle Vorbereitungen getroffen hat für das diesjährige Treffen mit Übernachtung in Zelten und Wohnwagen. Es sollte ein Familienfest werden, an dem auch die Frauen und Kinder teinahmen. Von allen Seiten war der besondere Sound der nahenden Oldtimer-Trecker zu hören, die sich zuerst einmal alle in einer Reihe formierten.
Dann ging die Fahrt los. Erstes Ziel war der Hof Bunnefeld, wo die Schlepper einzeln gewogen wurden, um die Gleichwertigkeit für die folgenden Wettkämpfe zu ermitteln. Mit einer Schlepperolympiade wurden die Mitglieder überrascht Sie fand auf einem Stoppelfeld statt, auf dem die Hindernisse und ein Parcours bereits vorbereitet waren. Der erste Wettkampf war das „Fingerhakeln“, bei dem jeweils zwei Schlepper ihre Stärke maßen, vergleichbar dem Tauziehen. In der zweiten Disziplin konnten sich die Schlepperfahrer wie Ritter im Mittealter bei einem Turnier fühlen: Es galt, im Vorbeifahren Ringe zu stechen.
Die abschließende Slalomfahrt hatte es in sich. Mit viel Geschick musste ein Karren im vorderen Zugmaul des Schleppers durch die Reihe der Stangen geschoben werden. Für die ersten vier Platzierten standen Pokale bereit - aus Motorkolben gefertigt. Am Abend saßen alle bei Lager- und Grillfeuer beisammen, ehe sie sich erschöpft in die Zelte begaben. Nach einem gemeinsamen Frühstück machten sich die Mitglieder auf den Heimweg. Foto: akö
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