Es begann 2005
Unseren Club gab es noch nicht. Die ersten Interessierten in unserer Runde wollten mal nach Nordhorn fahren. Wir hatten gehört, dass da jedes Jahr etliche Treckerfans zusammenkommen und ein großes Treffen feiern. Ein Onkel eines unserer Mitglieder aus Münster fuhr dort bereits mit seinem Club seit Jahren hin und empfahl das Treffen. So machten sich einige wenige von uns im August 2005 auf den Treck gen Norden um dort ihr Glück zu suchen. Als die Jungs dann nach drei harten Tagen wieder zurück waren, erzählten sie von einem super Wochenende. Da war allen klar, dass das nicht der letzte Besuch war.
Fortsetzung folgte
2006 wurden wieder die Trecker angeworfen und der ein oder andere brachte auch schon die erste Baubude oder Wohnwagen mit. Ansonsten war unser Lager aber eher noch spartanisch und einfach. Manche schliefen im offenen Pavillon und sahen den Tag darauf gar nicht gut aus. Bei Schauern war der Pavillon undicht und es wurde klar, dass hier was passieren musste.
Der Club wird geboren
Im Herbst 2006 nach Nordhorn haben sich die Gründer des Clubs getroffen und den freiwilligen Schlepperclub " Die wilden Kolben " gegründet. Diese Gründer werden heute als Altmeister bezeichnet und dürfen die Gesellenprüfungen unserer Lehrlinge abnehmen. Aber dazu wurde auf der ersten Seite bereits berichtet. Ab diesem Zeitpunkt wurden die weiteren Geschicke im Namen des Clubs angeschafft, organisiert und geregelt.
Das Lager wächst und wächst
2007 waren wir erstmals als Schlepperclub in Nordhorn. Unsere Westen wurden bestellt und die Aufnäher entwickelt. Außerdem waren fast doppelt so viele Leute in Nordhorn wie in den ersten Jahren. Das lag auch daran, dass die ersten Frauen und Kinder mit nach Nordhorn kamen. Das Lager wurde wohnlicher. Gleichzeitig platzte es aus den Nähten. Die hälfte der Mitglieder brachte bereits einen eigenen Wagen mit. Das Treffen entwickelte sich mehr und mehr zum Familienausflug. Was der abendlichen Gemütlichkeit aber nicht entgegenstand.
Nordhorn gehört dazu
2008 hatten die Mitglieder einen alten Ladewagen umgebaut und daraus einen schönen Planwagen gebaut. Nun konnten wir unsere Kinder besser mit nach Nordhorn nehmen. Damit es im Lager runder läuft, hatten wir bereits einen Kühlwagen von unserem Clubwirt bestellt und so kann das Grillfleisch und Bier besser kalt gehalten werden. Die Wagenburg wächst jedes Jahr weiter und so bringt fast jeder seinen eigenen Schlafwagen mit.
Onkel Heini hat einen alten PKW Anhänger gekonnt umgebaut. Leider hatten wir das Jahr mit dem Platz nicht so viel Glück und hatten eine recht nasse Stelle erwischt. Aber abgesoffen sind wir Gott dank nicht. Unser Club war in Nordhorn schon bekannt geworden und die anderen Clubs kannten uns auch bereits.
Nordhorn wird kleiner
Für das Jahr 2009 hatte unser Club sich ein neues Zelt besorgt. Das alte hatte dankbar ausgedient und es war Zeit für was Neues. Die Mitgliederzahl war mittlerweile auf über 20 angestiegen und mit Mann und Maus waren nun über 45 Personen bei uns im Lager. Allerdings zogen bereits dunkle Gerüchte auf, dass die Organisatoren das Treffen verkleinern wollen. Eine Umgehungsstraße soll das Areal verkleinern. Also sollen in Zukunft nicht mehr alle Anmeldungen genehmigt werden. So recht hat das aber keiner geglaubt.
Es wird Ernst
Im Jahr 2010 hatte unser Club bereits Schwierigkeiten sich geschlossen anzumelden. Da wir 10 Tage gewartet hatten, waren bereits viele Plätze vergeben. Wir haben nur noch eine bestimmte Marke anmelden können und so kam es, dass das Lager erstmals wieder geschrumpft war. Ein drittel unserer Mitglieder fuhr dieses Jahr nicht mit nach Nordhorn. Eine Situation, die sich hoffentlich nicht wiederholt. Natürlich hatten die, die da waren wie jedes Jahr genug Spaß an den abendlichen Treffen.
Nordhorn wird noch kleiner
2011 hatte ich die Anmeldungen direkt morgens übermittelt. Das war auch Gut so, denn Rücksprachen mit den Veranstaltern ergaben, daß die Anmeldung um 13:30 Uhr am selben Tag geschlossen wurde, weil die Maximalzahl erreicht war. Also Schwein gehabt. Nächstes Jahr muss wohl einer von Uns Mitternacht aufstehen. Ich aber nich.
Dieses Jahr hat es in Nordhorn geschüttet wie aus Eimern. Dementsprechend war die Matschpartie perfekt. Aber wir sind alle ohne fremde Hilfe vom Gelände gekommen. Auf der Heimfahrt gabs dann noch eine Überraschung. Ein Granit 500 braucht für zwei Fahrten Nordhorn einen dreiviertel Tank Diesel. Hut ab.
Aber Kretschi mach dir nichts draus.
Wie es weitergeht erfahrt ihr dann.